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Freitag, 30. April 2021

Rezension zu "Ronja Räubertochter" von Astrid Lindgreen

Ronja ist ein Freigeist, die in einem liebevollen Zuhause sehr behütet aufwächst. Obwohl sie die Tochter eines Räubers ist, stört nichts ihr Aufwachsen, bis zu dem Tag, als sie die Räuberburg das erste Mal verlässt. Ihr Vater vergöttert seine Tochter und die Mutter ist sehr liebevoll. Was kann sich ein Kind mehr wünschen.

Ronja ist sehr naturverbunden und freut sich darüber, den Wald und seine Wesen zu entdecken. Doch sie lernt auch, ihre Angst zu beherrschen und Gut von Böse zu unterscheiden. Ihre Eltern lassen sie ihre Erfahrungen machen, beschützen sie aber trotzdem. Sie geben ihr also Wurzeln und Flügel.

Zu Beginn des Buches noch verfeindet, da ihre Väter miteinander verfeindet sind, entwickelt sich zwischen Ronja und Birk doch eine starke Freundschaft. Ronja und Birk fühlen sich als Geschwister miteinander vereint und ignorieren einfach den Hass ihrer Eltern aufeinander. Sie wachsen über ihre Eltern hinaus und bilden sich ihre eigene Meinung. So schaffen sie auch eigene Werte. Sie stellen das Handeln ihrer Eltern infrage und möchten anders handeln, moralischer. Ronja und Birk gehen gemeinsam in die eigene Zukunft und folgen nicht den Eltern.

Zusammengefasst kann man also sagen, dass „Ronja Räubertochter“ den Abnabelungsprozess eines Kindes von seinen Eltern beschreibt und dabei tief in die Gefühlswelt von Eltern und Kindern eintaucht.

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