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Donnerstag, 31. Dezember 2020

Sonntag, 6. Dezember 2020

Blühende Fantasien, für eine Autorin überlebenswichtig!

Schon als Kind hörte ich immer wieder: “Birgit, Du hast eine blühende Fantasie” oder auch “Birgit, jetzt geht Deine Fantasie aber mit Dir durch”. Ich habe es nie als schlimm empfunden, viel Fantasie zu haben, machte es mir doch graue Tage bunt und schillernd.

Auf der Wiese liegen, den Kopf unter den Armen verschränkt und den Wolken zuschauen. Viele fantastische Wesen tummelten sich da am Himmel. Drachen, die miteinander kämpften, Hunde, die bellten und Wolkentürme, die immer größer wurden und umzukippen drohten. Eine Himbeerhecke wurde zum Dornröschenschloss und die Blindschleiche im Wald zu einem Drachen. Immer war ich die Heldin in meinen Geschichten. Ich schlug mich tapfer.

Das Resümee der Erwachsenen war stets “Sie wird es auch noch lernen”. Sie hat es nie gelernt und so höre ich auch heute noch “Man, hast Du eine Fantasie”.

Mit der Muttermilch aufgesogen

Meine Kreativität und Fantasie wurde mir in die Wiege gelegt, wie allen anderen Kindern auch. Meine Großmutter hat sie gefördert und sie zum Erblühen gebracht. Ich durfte in meiner magischen Welt leben und Ideen ausleben. Sie ließ mir den Freiraum dafür. Dafür bin ich ihr auch heute noch dankbar. Später sorgte ich selbst dafür, dass meine magischen Welten nicht zusammenbrachen. Halfen sie mir doch dabei, Herausforderungen zu meistern und den grauen Alltag farbenfroh zu gestalten.

Aus blühende Fantasien werden Geschichten

In verschiedene Rollen zu schlüpfen und an Fabelwesen wie den Osterhasen, den Nikolaus, den Krampus oder Weihnachtsmann zu glauben, ist vielleicht nicht sehr realistisch, bringt aber fantastische Geschichten hervor, die gern gelesen werden. Nicht nur Kinder lieben sie, weil sie sich darin wiedererkennen, auch Erwachsene ertappen sich dabei in einen Spiegel zu sehen.

Fantasie ist die Voraussetzung für

     Empathie

     Kreativität

     Vorstellungskraft

     Glück

     Entspannung

     Erkenntnis

     Kunst.

Hört sich doch gut an, oder?

Und die Natur?

Sie spielt bei der Entwicklung der Fantasie eine maßgebliche Rolle. Es ist mystisch, im Nebel im Wald spazieren zu gehen, es lauert ein Ungeheuer in jeder Höhle, der reißende Fluss, der überquert werden muss, ist eine Prüfung, die es zu bestehen gilt und der Fels mit einem Menschengesicht wird zu einem verzauberten Prinzen, den es zu erlösen gilt.

Mit einer blühenden Fantasie sieht man auch als Erwachsener Dinge, die anderen Menschen verborgen bleiben. Sie wissen nicht, was sie verpassen. Es ist so viel mehr vorstellbar, als in unserem Alltag sichtbar ist. Vor uns liegt eine Mee(h)r an Möglichkeiten, die die wenigsten nutzen. Lebensfreude und Energie ziehen wir aus Fantasien. Soziale Kompetenzen werden gestärkt. Die Realität wird besser verstanden. Schöpferische und künstlerische Werke entstehen dank fantasievoller Gedanken.

Fantasie ist wichtiger als Wissen

Das sagte einst Albert Einstein. Das Wissen hat Grenzen, aber die Fantasie kennt diese Grenzen nicht. Sie kann so neue Möglichkeiten schaffen und macht unbefangen. Lässt man sich auf Neues ein, kann man den Perspektivwechsel schaffen und verlässt die alten ausgetretenen Pfade. Das Ergebnis: viele neue Freiheiten.

Ich habe mir das Kind in mir bewahrt. Deshalb kann ich auch heute noch meinen Fantasien freien Lauf lassen. Meine Wünsche und Träume male ich mir bunt aus und lasse sie in meinen Geschichten und Büchern Wirklichkeit werden. Das setzt Energie frei und gibt mir Kraft für den Alltag. Und manchmal werden Träume dann auch Wirklichkeit.

Also gut anschnallen und Helm aufsetzen. Blühende Fantasie im Anmarsch!

"Die Zukunft gehört denen, die an die Wahrhaftigkeit ihrer Träume glauben.”

 Eleanor Roosevelt