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Sonntag, 10. Februar 2019

Rezension zu "Joey – Das Geheimnis von Swake Valley" von Christine Bouzrou


Titel/Cover:
Das Cover ist sehr ansprechend und beschreibt die einzelnen Sequenzen des Buchinhaltes gut. 

Klappentext:
Der Klappentext ist zwar sehr aussagekräftig, aber für mich zu lang. Er verrät zu viel und lässt wenig Raum für Fantasie.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist flüssig. Der Inhalt ausdrucksstark und realitätsnah. Das Buch beinhaltet Empathie, Glücksmomente und  Gesellschaftskritik gleichermaßen. Der kleine Joey zeigt, dass es möglich ist, mit dem Herzen zu sehen  und zu fühlen. Mit dieser immer seltener werdenden Offenheit im Umgang miteinander können Mauern eingerissen werden und Masken fallen. Joey hat eine Aufgabe in dieser Welt und der wird er mehr als gerecht. Er hält der Gesellschaft einen Spiegel vor das Gesicht, in den einige Menschen lieber nicht schauen wollen. Doch was passiert, wenn ein Kind, welches mit seinem Charme, die Welt der Erwachsenen zum Leuchten bringt selbst erkrankt. Hier erhält der Leser einen Einblick in die Welt der Apparatemedizin und der Würde eines sterbenden Menschen, die eine Welt voll von ethischen Konflikten sein kann. Einigen Szenen hat es jedoch an Tiefe gefehlt. Sie hätten noch mehr Potenzial gehabt. An Spannung fehlt es jedoch nicht. 

Fazit:
So ist es Christine Bouzrou gelungen, ein spannungsgeladenes einfühlsames Buch zu schreiben. Kinder zeigen Erwachsenen oft, wie einfach das Leben sein kann und wie wenig man eigentlich zum Leben braucht. Klare Leseempfehlung!


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