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Freitag, 25. Januar 2019

Wer, wenn nicht ich - bedürfnisorientierte Pädagogik im Alltag!

Das Gespräch mit einer Lehrerin hat mich auf die Idee gebracht. Sie war der Meinung, dass ich aufgrund meiner Erfahrungen und der Erfahrungen, die meine Enkeltochter Leonie machen musste, geradezu dafür prädestiniert bin, über dieses Thema ein Ratgeberbuch zu schreiben. Als E-Book natürlich.

Gut, das Cover ist schon mal fertig:


Bedürfnisorientierte Pädagogik bewertet das Verhalten von Kindern nicht. Das Verhalten wird auch nicht sanktioniert, sondern als Signal verstanden. Wichtig in der bedürfnisorientierten Pädagogik ist die gute Beziehung zum Kind, der wertschätzende Umgang mit ihm und die Befriedigung der Grundbedürfnisse. 

Jahrhundertelang war das Ziel der Erziehung in erster Linie Gehorsam und Unterordnung. Heute sollte das anders sein. Aus Kindern sollen emphatische, selbstbewusste Erwachsene werden, die sich in andere einfühlen können und wertschätzend mit anderen umgehen. Das wird mit einer  “unterdrückenden” Erziehung, die keine Freiräume zulässt, nicht erreicht. 

Die emotionalen Grundbedürfnisse sind die nach Sicherheit, Anerkennung, Liebe und Zugehörigkeit (Quelle: Katja Saalfrank – mehrere Vorträge). Die Grundbedürfnisse von Kindern zu schützen und zu befriedigen sollte stets oberstes Ziel der Erwachsenen sein. 

Der rote Faden, der sich durch die bedürfnisorientierte Erziehung zieht, ist, dass Kinder gleichwertig sind. Sie haben das Recht, respektiert und als Mensch nicht abgewertet zu werden. Kinder haben ein Recht darauf, dass man ihnen zuhört und dass ihre Wünsche und Gefühle ernst genommen werden. Und das ist meine, wie ich finde, eine gute Lebenseinstellung.

Mein Versprechen an meine Enkeltochter war:

“Ich werde Dich immer lieben, wertschätzen, respektieren und anerkennen, so wie Du bist. Du bist bei mir sicher. Du gehörst dazu.”

Das Versprechen, dass sie bei mir in Sicherheit ist, konnte ich nicht einlösen. Mit Gewalt werde ich an der Einhaltung meines Versprechens gehindert, und zwar bis heute. Den Rest meines Versprechens halte ich ein, an jedem einzelnen Tag, den ich erlebe.

In diesem Ratgeberbuch werde ich Situationen analysieren, die ich erlebt habe und die weit entfernt waren von einer bedürfnisorientierten Pädagogik, sondern die Steinzeitmethoden des absoluten Gehorsams und der Unterordnung gegenüber Erwachsenen beinhalteten.

Er wird im Jahr 2019 erscheinen. Ich bin selbst gespannt, wie viele Situationen mir dazu noch einfallen werden.

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