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Montag, 9. Dezember 2019

Mein neuer Roman: "Die Kinder der Frau Macbeth"

Die Macht der Worte
Die Autorin Anna Rabeau erhält eine Anstellung in einer Schule. Völlig ahnungslos trifft sie auf die Härte und das Chaos des Schulalltags. Sie ist bestürzt, beschließt dann jedoch, mit der Kraft der Worte in die Existenz der Schüler einzugreifen. Trotz anfänglicher Widerstände und Schwierigkeiten gelingt der einfühlsamen Autorin ein kleines Wunder. Sie gewinnt das Vertrauen der Schüler. Zwei der Mädchen Lina und Eloise schaffen es ihren Sehnsüchten und ihre Zweifel, zum Ausdruck zu bringen. Das Innerste wird nach außen gekehrt. Doch dann, völlig unerwartet, verlässt der bei den Schülern beliebte Direktor die Schule. Wird die neu entdeckte Welt wieder in sich zusammenbrechen?

Sonntag, 1. Dezember 2019

Jahresrückblick 2019

Was hat 2019 gut funktioniert?

 Die Zusammenarbeit mit den Schülern einer Privatschule hat, trotz erschwerter Bedingungen, gut funktioniert. Sie haben sich sehr ins Zeug gelegt und ihr bestes gegeben. Der Lohn war der Gewinn eines Storytellingwettbewerbs auf nationaler Ebene und ein Filmworkshop. Ein neuer Verlag ist in mein Leben getreten und ich habe ein neues Betätigungsfeld für mich entdeckt. Lektürehilfen und Arbeitsmaterialien für den Deutschunterricht. Das wird 2020 ausgebaut. Es war gerade eine Schülerin zum Praktikum bei mir, die sehr wissbegierig alle Tätigkeiten einer Autorin/Texterin in sich aufgesaugt hat. Nachwuchsförderung ist mir sehr wichtig. In Summe sind 7 neue Bücher hinzugekommen. Darunter auch eine Anthologie, die mit Autorenkollegen entstand und deren Erlös guten Zwecken gewidmet war.

Was hat dir am meisten Spaß gemacht?✨ 

Die Zusammenarbeit und Kooperation mit den Kindern der Privatschule. Aber auch die Entstehung der Anthologie. Viele unterschiedliche Autoren, die gemeinsam etwas erschaffen wollen, sind eine Herausforderung. Denn alle sind Persönlichkeiten.

Was ist dir leicht gefallen?✨ 

Neues zu akzeptieren und ungewöhnliche Wege zu gehen. Dazu gehört auch mit zwei Koffern einfach mal von Wien nach Kärnten zu ziehen und das daraus resultierende Chaos zu beherrschen.

Welche Investitionen haben sich gelohnt?

Die Zeit, die Geduld und die Beharrlichkeit, um Literaturprojekte mit Kindern durchzuführen, gegen jeden Widerstand. Die Schüler haben es mir gedankt und ich bin dankbar für ihre Bereitschaft mitzuarbeiten. Es war nicht immer leicht.

Welche Strategien waren erfolgreich?✨ 

Es ist, so glaube ich keine Strategie, sich auf Neues einzulassen und den Menschen Liebe und Empathie entgegenzubringen!

Wer waren deine Lieblingskund*innen?✨ 

Mir sind alle Leser gleich lieb. Konstruktive Kritik und Anregungen sind immer willkommen.

Was waren deine besten Projekte?✨ 

Alle Bücher, die in Zusammenarbeit mit den Schülern entstanden sind und die Anthologie. Bei der Entstehung der Anthologie habe ich sehr viel gelernt über neidische missgünstige Kollegen und über den Ideen- und Umsetzungsklau.

Wofür bist du dankbar?

 Für die Zeit, die ich mit den Schülern der Privatschule verbringen durfte und für Kollegen, die mir gezeigt haben, dass es auch anders geht, nämlich miteinander statt gegeneinander.

Und das ist das Cover für mein nächstes Buch:

 

Sonntag, 3. November 2019

Der Lesbarkeitsindex und der Erfolg bei Google


Die meisten Menschen stellen sich den Job als Texterin oder Autorin sehr einfach vor. Viel Geld und wenig Arbeit. Oder wie mir vor kurzer Zeit ein Kunde mitteilte: „Das ist doch nicht so schwer. Einfach von einer anderen Website abschreiben, umformulieren und fertig.“ Mir blieb die Spucke weg. Einige werden es tatsächlich so machen. Ich jedoch gehöre nicht dazu.

Sowohl als Texterin als auch als Autorin muss man sehr flexibel im Denken sein und ein hohes Allgemeinwissen haben. Die eigene Recherche bringt dann den Rest. Zwischen Themengebieten wie Hundefutter, ein Restaurant oder die Kunst liegen schließlich Welten. Ein Buch zu schreiben ist dann noch einmal etwas völlig anderes. Viele meiner KollegInnen schreibe bei einem Telefonat exakt alles mit, um dem Kunden den gewünschten Text zu bieten. Dann wundern sie sich, dass der Kunde den Text so nicht abnimmt. Ich höre am Telefon zu, notiere mir Stichpunkte und lasse die Persönlichkeit meines Kunden auf mich wirken. Bereits während des Telefonats entwickle ich meine Idee für den Text und unterbreite sie dem Kunden. Den Rest erledigt mein Schreibstil. Das eigentliche Schreiben ist beim Texten das Wenigste. 

Ist der Text fertig, wird er geprüft. Dazu gibt es die verschiedensten Tools. Für mich sehr wichtig ist der Lesbarkeitsindex. Google interessiert nicht nur der Inhalt des Textes, sondern auch wie schwer oder leicht es ist, den Text zu lesen. Das wirkt sich auf die Suchmaschinenplatzierungen enorm aus. 

Dieser Text hat zum Beispiel den Flesch-Index 65 und wird damit als Standard eingestuft. Ich nutze dafür diese Seite:




Alternativ verwende ich, gerade auch für Websites, diese Seite:




Der Vorteil bei dieser Seite ist, dass auch die Wortdichte und der Füllwörteranteil berechnet werden. Bei meinem Text habe ich einen Lesbarkeitsindex von 70 was Spitze ist, allerdings müssen die Füllwörter noch verschwinden. Eine Nachbearbeitung ist notwendig.

Als Autorin verwende ich diese Seite:


Kinder- und Jugendbücher haben eben einen anderen Lesbarkeitsindex als Belletristik und Fachbücher.

Der Job des Texters ist dann eben doch nicht so einfach, zumindest dann nicht, wenn man qualitativ hochwertige Texte verfassen will. Nur auf Tools darf sich ein Texter aber auch nicht verlassen. Ein guter Mix aus Tool und Gespür ist wichtig!


Freitag, 1. November 2019

Mit einem Buch Gutes tun?

Die Anthologie "Federleicht und Kunterbunt" war von Beginn an karitativen Zwecken gewidmet. Es wurde gespendet für "Ärzte ohne Grenzen", dem "Wünschewagen" und "Angels for Animals"/Niederösterreich. Diese Tierschutzorganisation hat sich heute bei dem Autorenteam der Anthologie bedankt. 


Hier der Link zur Facebookgruppe:

 

Samstag, 5. Oktober 2019

Wir sind bei "Junge Texte Wien" dabei...

Meine Jungautoren Lisa, Annika, Fabienne und Jonny haben sich getraut und treten beim Literaturwettbewerb "Junge Texte Wien" an.

Hier sind die Links für das Voting von heute bis zum Ende der nächsten Woche. Die Vier würden sich über ein Voting freuen.





Das Voting ist ganz einfach. Registrieren und bis zu 20 Punkte vergeben!


Wenn Kindheitsträume wahr werden….


Als Kind wurde ich ausgelacht, als ich meinen Berufswunsch äußerte. Stolz sagte ich: „Ich werde Schriftstellerin.“ „Na wenn du verhungern willst, so a la armer Poet, dann nur zu“, war die Antwort. Das Ergebnis, ein handfester Broterwerbsjob musste her. Den fand ich im kaufmännischen Bereich. Doch die Liebe zum Schreiben blieb. Ich ging sogar noch einen Schritt weiter. Reisen und Schreiben. Jetzt ist das Ziel in greifbarer Nähe gerückt und niemand lacht mehr über mich. Inzwischen suche ich mir meine Kunden aus und da wo die „Chemie“ nicht passt, trenne ich mich ganz schnell wieder.

Doch wann stimmt die Chemie für mich als Texterin nicht? Da gibt es so einige Punkte. Sie treiben mich zwar nicht gerade in den Wahnsinn, wie andere Texter, aber es sind keine Kunden für mich. 

Da wären:


  • Kunden, die glauben ich stehe 24 h rund um die Uhr zur Verfügung und hätte kein Privatleben. Das Briefing kommt und der Text hat am gleichen Tag fertig zu sein.

  • Meine Referenzen und Textproben gebe ich gern heraus, aber Probetexte schreibe ich nicht. Auch dann nicht, wenn sie bezahlt werden. Ich arbeite nur mit Kunden zusammen, die mir Vertrauen und mit denen mir die Zusammenarbeit Spaß macht.

  • Fehlen durchdachte Briefings und werden Nachfragen nicht beantwortet, trete ich zurück. Auch Korrekturschleifen, die die Vermutung nahe legen, dass sie wenig durchdacht sind, schrecken mich eher ab. Der Erfolg eines Textes hängt eben nicht nur vom Texter ab.

  • Briefings, die so vage sind, dass weder eine Richtung noch eine Information enthalten ist, geben keine Information über das erwartete Ergebnis. Als Texterin muss ich dann selbst recherchieren. Kunden, denen das Ergebnis dann nicht gefällt, dürfen sich dann gern aufregen, sich aber auch an die eigene Nase fassen. Meine Pfadfinderzeit ist lange vorbei.

  • Auch Briefings, die so lang und umfangreich sind, dass sowohl der Lesefluss als auch der Schreibstil eher mechanisch und hölzern ist, sind bei mir verkehrt.

  • Kunden, die sich nicht an Abmachungen halten und mich daran zweifeln lassen, dass sie lesen können, sind schneller draußen, als sie bei mir waren.

  • Ich bin auch keine Textmaschine, die wie eine Software programmierbar ist. Verbesserungsvorschläge sollten zumindest gehört werden. Immerhin ist der Texterjob ein kreativer und die Beratungsleistung inklusive.

Übrigens weit gefehlt, wenn jetzt jemand glaubt, ich würde wie der arme Poet verhungern. Ich habe alles, was ich brauche und noch einiges darüber hinaus! Zufriedene Kunden – zufriedene Texterin!


Freitag, 31. Mai 2019

Rezension zu Cornelia Beckers "Die Kinder meines Vaters"

Eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt. Der Schreibstil ist heutzutage kaum noch zu finden, klar, prägnant und ohne Schnörkel. Eine Kurzgeschichte, die zum Nachdenken anregt. Was passiert, wenn wir unser Leben lang einem Traum hinterherlaufen und plötzlich geht er in Erfüllung? Vielleicht ist es manchmal tatsächlich besser, wenn ein Traum ein Traum bleibt. Das Landleben wird so geschildert, wie es tatsächlich ist und wie ich es als Kind auch selbst erlebt habe. Das Buch ist einfach nicht für den Leser inhaltsloser Bücher (Massenware) gemacht, sondern für Leser, die Inhalt und Tiefgang lieben. Die sehr abstrakten Zeichnungen unterstreichen den Charakter des Buches.