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Montag, 3. Dezember 2018

Rezension "Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten" von Martin Schörle


Titel/Cover:
Als ich das Cover sah, dachte ich, der arme Beamte. Was der wohl alles erleiden muss. Er wirkt ein wenig zerrupft und gequält. Fast hat man Mitleid mit ihm. Die zwei Theaterstücke werden als Titel herangezogen. Bei Theaterstücken nicht ungewöhnlich, denn so weiß man gleich, was einen erwartet.

Klappentext:
Die Klappentexte geben den Inhalt sehr gut wieder und sind dabei kurz und prägnant. Auf die ergänzenden Hinweise bezüglich der Prämierungen hätte ich verzichten können.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist flüssig, und wenn man dieses Büchlein als Theaterstücke liest und ein wenig die Fantasie spielen lässt, kommt es zu einigen grandiosen Lachern. Die Beziehung eines Beamten zu seinem Radiergummi scheint jedenfalls eine ganz besondere zu sein und hat nicht nur mir die Tränen vor lauter Lachen in die Augen getrieben. Auch ansonsten ist der hier beschriebene Beamte eher eine tragikkomische Figur. Man kann eigentlich nur hoffen, dass die Realität anders aussieht. Ansonsten haben alle Beamten ab sofort mein Mitgefühl. Das zweite Theaterstück verblasst neben dem Ersten und doch hat auch dieses Stück seine eigene Dramatik. Versetzt man sich abwechselnd in die einzelnen Protagonisten, fängt es an spannend zu werden. Letztendlich geht alles gut aus. 

Fazit:
Wer das Theater liebt, egal ob das Große oder das Kleine, wird diese beiden Stücke lieben. Mich würde die Umsetzung auf der Bühne interessieren.



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