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Samstag, 13. Oktober 2018

Kostprobe "Das Versprechen der Hugenottin"


Vorwort

Montpellier, eine außergewöhnliche Stadt im Süden Frankreichs. Wir schreiben das Jahr 1685. Gerade hat der Sonnenkönig Ludwig XIV. das Edikt von Nantes aufgehoben. Doch es brodelt bereits seit Langem in der Stadt.

Der Aufstieg Montpelliers begann im 13. Jahrhundert, als ein Sammelsurium aus Muslimen, Juden und Freigeistern sich dort ansiedelt und dort auch handelstechnisch eine Heimat für sich findet. Die geografische Lage und der offenen Geist des Ortes machten es möglich. Seit dem Jahr 1204 darf sich Montpellier Stadt nennen. Sie ist Station auf dem Jakobsweg und es entsteht eine medizinische Schule, welche jenseits der arabischen Welt in der Lehre und im Wissen einzigartig ist.

Im 16. Jahrhundert wird Montpellier Erzbistum und erhält eine neue Kathedrale. Doch auch die Freigeister, Hugenotten genannt, gewinnen immer mehr Einfluss in Montpellier. Aufgrund der zurückliegenden Religionskriege zwischen Katholiken und Protestanten mussten sie sich immer weiter in den Süden zurückziehen, sodass ihre Zahl in Montpellier rasch angestiegen war.

Obwohl das Edikt von Nantes seit dem Jahr 1598 in Kraft war, verfolgte bereits Ludwig XIII. die Hugenotten. Das Edikt von Nantes sicherte den calvinistischen Protestanten (Hugenotten) im katholischen Frankreich religiöse Toleranz und volle Bürgerrechte zu, fixierte andererseits aber den Katholizismus als Staatsreligion. Ludwig XIII. lässt Montpellier zwei Monate belagern, bevor er am 21. Oktober 1622 endlich das Edikt von Nantes anerkennt. Kardinal Richelieu lässt daraufhin, aus Sicherheitsgründen, die große Zitadelle vor den Toren der Stadt errichten.

Doch nun hat Ludwig der XIV. das Edikt von Nantes widerrufen. Entsetzen herrscht unter den Hugenotten. Das neue Edikt von Fontainebleau verbietet die Ausübung des reformierten Glaubens und ordnet den Abriss aller noch bestehenden reformierten Kirchen an. Die Pastoren müssen sich bekehren oder ins Exil gehen. Die Gläubigen haben keine andere Religionszugehörigkeit mehr als die katholische. Es wird die Porte du Peyrou, ein Triumphbogen, errichtet. Er ist das sichtbare Zeichen des Sieges über die Hugenotten.

Die Drangsalierungen und der Druck auf die Protestanten, zum Katholizismus zu konvertieren, nehmen zu. Wer nicht freiwillig konvertiert, dem werden Kavalleristen ins Haus geschickt. Die Kavalleristen haben die Erlaubnis, ihre Gastgeber, die Reformierten, auszuplündern und zu quälen. Die Dragoner lassen sich von den Gastgebern bezahlen und ernähren. Wenn den Reformierten das Geld ausgeht, verkaufen die Soldaten die Möbel oder machen sie zu Brennholz. Solange sich die protestantischen Gastgeber weigern zu konvertieren, werden sie misshandelt, geschlagen und zum Spielball der brutalen Soldaten. Diese denken sich Marterqualen aus, die nicht einmal vor Kindern haltmachen. Die Frauen sind jeder Art von Missbrauch ausgesetzt. Sobald die Unglücklichen abschwören, ziehen die Dragoner weiter zum nächsten Nachbarn. Viele Reformierte schwören ab, ohne die Gewalttätigkeiten der Soldaten abzuwarten. Im Herzen bleiben sie Protestanten. Drei Viertel der Reformierten geben angesichts der „gestiefelten und bewaffneten Missionare“ innerhalb weniger Wochen ihren Glauben auf. Trotz der Gewalttätigkeiten der Dragonaden bleibt der Geist der Reformation wach. Die nach außen hin Neukonvertierten organisieren sich rasch im Widerstand. Trotzdem müssen sie sich den katholischen Praktiken unterwerfen. Das bedeutet, zur Messe zu gehen, die Kinder taufen zu lassen und die letzte Ölung in der Todesstunde zu empfangen. Doch viele Neukonvertierte üben ihren reformierten Glauben noch zu Hause aus oder bei heimlichen Versammlungen, die unter freiem Himmel und an abgelegenen Orten stattfinden. Werden diese Versammlungen entdeckt, fällt die Bestrafung hart aus: Männer werden als „Gefangene des Königs“ auf die Galeeren gebracht, Frauen hält man lebenslang im Turm oder im Arbeitshaus gefangen und die Kinder werden, damit sie im rechten Glauben erzogen werden, zu Katholiken gegeben.

Andere entscheiden sich lieber für die Auswanderung, die jedoch verboten ist, als für einen unter Zwang erfolgten Glaubenswechsel. Das Edikt ruft in Frankreich Zustimmung bei den Katholiken hervor, im Ausland jedoch begegnet man den eingesetzten Methoden entweder mit Zurückhaltung oder mit großer Empörung.

Montpellier 1686

Die Nacht ist schwarz. Kein Stern ist am Himmel zu sehen und auch der Mond ist von Wolken verhangen. Kein Laut durchbricht die Stille. So bemerkt auch niemand die vier Gestalten, die lautlos durch die Straßen von Montpellier huschen. Ihre Gesichter sind durch die schwarzen Kapuzen ihrer Umhänge verdeckt. Schon verschwinden sie in ein Haus und schließen lautlos die Tür.

Erleichterung macht sich breit. Die ältere der beiden Frauen löst ein kleines Buch aus ihrem Haarknoten und versteckt es schnell in dem Geheimfach eines Hockers. Dann geht sie in die Küche. Die beiden Männer und die jüngere der beiden Frauen gehen in den Wohnraum. Der ältere Mann richtet sein Wort an das junge Mädchen. „Elisabeth, geh Maman beim Abendessen machen zur Hand.“ Das Mädchen nickt gehorsam und geht dann in die Küche. Die zurückgebliebenen Männer unterhalten sich leise. Der Wortwechsel wird heftiger. Die Augen des jungen Mannes blitzen vor Zorn und seine Hände sind vor unterdrückter Wut geballt. Er kann sich offenbar nur mühsam beherrschen. Beschwichtigend redet der Ältere auf ihn ein. Doch der junge Mann läuft aufgeregt im Raum hin und her. Der Raum ist nur schwach beleuchtet und die Schatten an der Wand sind die einzige Zierde. Da stehen auch schon die beiden Frauen in der Tür. „David und Johannes, bitte zu Tisch“, sagt die Ältere, die einen dampfenden Topf in der Hand hält. Elisabeth steht mit den Tellern und den Löffeln schüchtern hinter ihr. „Ja, mon Coeur, ich hole nur noch schnell ein Baguette aus dem Laden.“ Rasch entfernt sich der Mann. Der mit Johannes angesprochene setzt sich an den einfachen Holztisch mitten im Raum. Die Mutter stellt den Topf auf den Tisch und nimmt den Deckel ab. Schnuppernd beugt sich Johannes über den Topf. „Eine Gemüsebouillon Maman. Genau das Richtige bei diesen kalten Temperaturen.“ Die Mutter will ihn, mit einem Lächeln im Gesicht, vom Topf wegdrängen. „Johannes, warte bis Papa mit dem Baguette wieder da ist.“ Mit einem vorgetäuschten schuldbewussten und gleichzeitig verschmitzten Lächeln antwortet dieser: „Jawohl Maman.“ Die Mutter fährt ihm mit der Hand kurz durch das Haar: „Kindskopf.“ Elisabeth verteilt still Teller und Löffel auf dem Tisch. Dann setzt sie sich und hält den Kopf gesenkt. Schon betritt der Vater den Raum und legt das Baguette auf den Tisch. Dann setzt er sich. Catherine folgt ihm nach. Die nun eintretende Stille ist unheimlich. Die vier sitzen nach außen hin stumm am Tisch. Die Hände sind gefaltet. Niemand der von außen durch die Fensterladen hereinsieht, würde bemerken, dass diese Personen ein Tischgebet sprechen. Still bekennen sie sich zu ihrer Religion des Herzens. Sie tragen schwarz, also die klassische Hugenottentracht und beten stumm, als Zeichen der entritualisierten häuslichen Andacht. So leisten sie passiven Widerstand, weil ihr öffentliches Religionsbekenntnis verfolgt und eine Gefahr für Leib und Leben darstellen würde. Da tönt auch schon ein leises „Amen“ aus vier Kehlen. Der Vater greift zum Brot, bricht sich ein Stück ab und legt das abgebrochene Stück dann neben sich. Er reicht das Brot an die Mutter, diese gibt es an Johannes und er schließlich an seine Schwester Elisabeth. Sie bröckeln das Brot in die Suppe und beginnen, diese zu essen. „Catherine, gibt es heute keinen Wein zum Essen?“, wendet sich der Vater an die Mutter. „Verzeih, ich habe ihn in der Küche vergessen“, gibt diese zurück. Schnell springt sie auf und läuft hinaus. Sie kommt mit einer geöffneten Flasche Rotwein und vier Gläsern zurück. Sich an Elisabeth wendend sagt sie: „Kind, hol schnell die Karaffe Wasser aus der Küche.“ Gehorsam holt Elisabeth das Gewünschte. Dann setzt sie sich wieder. Die Eltern und der Sohn trinken genussvoll den Rotwein. Elisabeth muss sich mit Wasser begnügen. Es herrscht wieder Stille im Raum. Nur das Klappern der Löffel ist zu hören.

Völlig unerwartet springt Johannes plötzlich auf. „Nein Papa, es ist nicht richtig“, ruft er mit lauter Stimme. Elisabeth ist erschreckt zusammengezuckt und die Mutter ruft erschrocken aus: „Still Johannes! Man könnte dich hören.“ Verängstigt schaut sie zum Fenster. Doch in der Dunkelheit kann sie niemanden sehen, da die Läden geschlossen sind. So ahnen sie nicht, dass an diesem Abend tatsächlich ein Lauscher hinter dem Fenster steht und sein Ohr an die Läden drückt. Der erfolglose Confiseur Leroy wartet schon lange auf eine Gelegenheit, sich den Laden der Legrandes, so heißt die Familie, unter den Nagel zu reißen. Vergnügt reibt er sich die inzwischen kalten Hände. „Endlich habe ich sie erwischt. Mein Dank wird ihr Laden sein und ihre geheimen Rezepte werden sie schon unter der Folter ausspucken.“ Erneut presst er sein Ohr an die Läden und lauscht angestrengt dem Gespräch.

Johannes steht immer noch am Tisch. Er hat seine Arme mit geballten Fäusten auf den Tisch gestützt. Der Oberkörper ist leicht vorgebeugt. Wie Blitze schleudert er die Sätze aus seinem Mund. Auch der Vater ist inzwischen aufgesprungen. Dabei hat er seine Suppe verschüttet. Catherine bemüht sich, die verschüttete Suppe zu beseitigen. Dabei schaut sie ängstlich zwischen ihrem Mann und ihrem Sohn hin und her. Elisabeth scheint noch kleiner und unscheinbarer geworden zu sein. Ihre Lippen sind fest zusammengepresst.

Johannes: „Papa, ich will meine Religion nicht länger leugnen. Es kann nicht richtig sein, sich zu verstecken. Bei allem Respekt, ich weiß, du hast es gut gemeint, als du uns gezwungen hast, zu konvertieren. Gerade auch wegen Elisabeth und Maman. Aber ich will nicht mit einer Lebenslüge leben.“
David: „Johannes, so beruhige dich doch. Es ist meine Pflicht, alles zu tun, um die Familie zu schützen. Denk an die Pâtisserie. Sie ist seit Jahrhunderten in Familienbesitz. Wovon willst du leben auf einer Flucht? Und was, wenn die Häscher des Königs uns erwischen? Denkst du denn gar nicht an deine Mutter und Elisabeth?“
Johannes: „Und du Papa? Denkst du an sie? Was ist, wenn die geheimen Treffen auffliegen und wir verhaftet werden? Was passiert, wenn die Bibel, die Maman in ihrem Haarknoten versteckt, gefunden wird? Dann gehen wir beide auf die Galeere und die beiden in den Turm. Deine Argumentation hat Lücken, Papa.“
David: „Unsere Bibel ist gut versteckt. Die erste Seite ist herausgerissen. Die Soldaten des Königs können nicht lesen. Sie werden gar nicht wissen, was sie da in der Hand haben. Und der Abendmahlskelch ist zerlegbar und befindet sich derzeit bei einem Glaubensbruder. Wir sind sicher.“
Johannes: „Du hast den 26. April 1686 vergessen, Papa. Als die Versammlung in Saint-Germain-de-Calberte von königlichen Truppen überrascht wurde. Die Kinder wurden zu Katholiken verschleppt, die Frauen kamen ins Arbeitshaus und die Männer wurden entweder getötet, als sie sich verteidigen wollten oder kamen auf die Galeere. Nein, ich werde nicht warten bis man mich abschlachtet. Lieber gehe ich in den Untergrund, in die Cevennen und kämpfe für meine Religion.“
David: „Du bleibst hier. Die Pâtisserie braucht deine Arme. Wovon sollen wir denn leben in den Cevennen?“  
Johannes: „Das wird sich finden, Papa. Doch es wird auf Dauer nicht so weitergehen können. Wir sind hier nicht sicher. Du irrst dich.“

Genauso plötzlich wie er aufgesprungen ist, setzt sich Johannes wieder. Sein Zorn scheint verraucht. Seine Eltern setzen sich ebenfalls und löffeln, als sei nichts geschehen, die Suppe weiter. In die Stille hinein sagt Elisabeth plötzlich, fast tonlos: „Ich habe Angst. Was, wenn die Soldaten kommen?“ Erschrocken schauen sie alle an.

Draußen reibt sich der Confiseur Leroy vergnügt die Hände. ‚Das werden sie, mein Täubchen‘, denkt er. ‚Dafür werde ich sorgen und vielleicht fällt neben der Pâtisserie noch eine hübsche junge Mademoiselle für mich ab. Ins Arbeitshaus kann sie später immer noch.‘ Auf leisen Sohlen schleicht er in sein gegenüberliegendes Haus. Gleich morgen wird er zu Abbé Blambignon gehen und ihm Bericht erstatten.

Am nächsten Morgen öffnet David Legrande gerade die Läden seines Geschäftes, als er seinen Nachbarn Leroy vorbeilaufen sieht. „Gott zum Gruße“, ruft er ihm zu. „Wohin so schnell, Herr Nachbar?“ Doch er erhält nur einen verächtlichen Blick als Antwort. Schulterzuckend dreht sich David Legrande um und seinem Geschäft zu. Schließlich wollen seine Kunden bedient werden.

Inzwischen ist Monsieur Leroy beim Abbé Blambignon angekommen. Leise klopft er an die Tür der Stube. Erst als er ein „Herein“ hört, tritt er ein. „Ach du bist es, Leroy. Was gibt es denn dieses Mal?“, begrüßt ihn der Abbé. Leroy steht vor ihm und dreht aufgeregt seine Mütze in den Händen. Er kann vor Aufregung kaum stillstehen. Der Abbé schaut ihn erwartungsvoll an. „Sprich endlich Mann“, gibt der Abbé da gereizt von sich. „Ich sitze an der Sonntagspredigt.“ Leroy schaut direkt in das feiste Gesicht des Abbé. „Ich habe sie endlich erwischt“, beginnt er dann zögernd. „Aber für meinen Hinweis möchte ich dieses Mal etwas.“ Erwartungsvoll schaut er den Abbé an. „Darüber reden wir später. Ich weiß ja noch gar nicht, ob dein Hinweis eine Belohnung verdient.“ Unschlüssig tritt Leroy von einem Bein auf das andere. Er will die Pâtisserie und das Mädchen. Aber wie anstellen. Trotzig stampft er mit dem Fuß auf. „Versprecht mir, dass ich belohnt werde.“ Doch der Abbé sieht ihn mit seinen kleinen Äuglein, die im feisten Gesicht fast nicht zu sehen sind, ruhig an und sagt: „Entweder du redest oder du bekommst Besuch von den Soldaten des Königs. Dann redest du von allein.“ Erschrocken weicht Leroy zurück. Nur das nicht. „Gut, gut, ich rede ja schon“, antwortet er beschwichtigend. „Die Legrandes gehen zu den geheimen Treffen der Hugenotten. Die Bibel ist im Haar von der Alten versteckt und der Johannes will sich dem Untergrund der Hugenotten anschließen. Ich habe es gestern Abend selbst gesehen und gehört. Ich schwöre.“ Der Abbé ist aufgesprungen und läuft im Zimmer auf und ab. „Die Legrandes?“, murmelt er leise vor sich hin. Dann wendet er sich Leroy zu. ‚Abschaum der Mann‘, denkt er. ‚Aber ein guter Spion.‘
Laut sagt er: „Auf deine Schwüre gebe ich nichts, Leroy. Doch dem Hinweis werde ich nachgehen. Ich schicke die Soldaten zu den Legrandes. Aber wehe dir, sie finden nichts. Dann schicke ich sie zu dir.“
„Sie werden etwas finden. Ich kenne das geheime Versteck der Bibel.“ Schon nähert er sich dem Ohr des Abbé und flüstert ihm etwas zu. Der Abbé nickt kurz und setzt sich dann wieder an seinen Sekretär. „Du kannst jetzt gehen, Leroy.“ Doch der bleibt wie angewurzelt stehen. Ärgerlich schaut der Abbé auf.
„Ist noch etwas?“
„Die Belohnung, euer Gnaden“, stammelt Leroy unsicher.
„Was willst du?“
„Die Pâtisserie und das Mädchen.“ Der Abbé überlegt. Seine Stirn ist in Falten gelegt. Leroy schaut ihn lauernd an. „Die Pâtisserie ist kein Problem, Leroy. Die kannst du haben. Schließlich wird sie gebraucht. Aber du solltest das Backen lernen. Das Mädchen jedoch ist Hugenottin. Sie kannst du nicht ehelichen.“ Etwas verlegen schaut Leroy den Abbé an. Doch dann sagt er forsch: „Ich will sie nicht ehelichen. Nur ein bisschen zum Vergnügen, wenn die Soldaten mit ihr fertig sind. Derweil können ja die Soldaten aus dem Alten seine Rezepte herausprügeln. Dann backe ich genauso gut wie er.“ Triumphierend schaut er den Abbé an. Angewidert wendet sich der Abbé dem Fenster zu. Als er sich wieder Leroy zuwendet, sagt er: „Die Pâtisserie kannst du haben. Das Mädchen bekommst du nicht. Die Soldaten brauchen auch ihren Spaß und jetzt verschwinde, bevor ich es mir anders überlege.“ Katzbuckelnd geht Leroy rückwärts zur Tür und schon ist er verschwunden. Der Abbé schreibt an seiner Predigt weiter. ‚Die Legrandes müssen noch ein wenig warten‘, denkt er.







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