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Samstag, 27. Oktober 2018

Außerirdische besuchen meinen Blog....

Heute in der früh bekam ich einen Anruf. Der Administrator, der bei meinen Abwesenheiten auf meinen Blog schaut, teilte mir mit, dass ich von Außerirdischen besucht werde. Auf meine etwas verdutzte Nachfrage, wie er denn darauf komme, sagte er: "Bei deinen Seitenaufrufen werden Besuche von einer unbekannten Region angezeigt." So sehr wie es mich auch ehren würde, würden mich Außerirdische besuchen, aber das konnte ich dann doch nicht glauben.

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Eine Nachfrage bei Google löste das Mysterium auf:

"Wenn auf der Seite "Zielgruppe" unter "Seitenaufrufe nach Ländern" die Option "unbekannte Region" angezeigt wird, handelt es sich wahrscheinlich um die fehlende Zuordnung der IP-Adresse eines Lesers zu einem bestimmten Land. Geolokalisierung ist nicht immer einfach - und nicht alle IP-Adressen führen direkt zum geografischen Standort des Lesers.

Wenn der Besucher des Blogs eine gültige IP-Adresse im HTTP-Header sendet, kann Google ihm eine Region zuweisen.

Wenn eine ungültige oder unbekannte IP-Adresse gesendet wird oder der Internetdienstanbieter keine IP sendet oder der Benutzer das Senden der IP in seinem Browser blockiert oder der Browser keine gültige IP sendet, können Firewalls so eingestellt werden, dass sie das Senden von IP usw. blockieren . So kann dann niemand feststellen, wo sich der Besucher befindet, also "unbekannte Region".

Wenn es sich um einen "Bug" handelt, ist es nicht Google oder Blogger. Es ist die Schuld von ISPs, Browser-Erstellern und Benutzern, die ihre IP nicht verfolgen lassen wollen.
"

Richtig, da versteckt sich nur jemand und will nicht gesehen werden. Und wie immer in solchen Fällen, löse ich dieses Kein-Problem auf meine Art. Schließlich weiß ich, wer dahinter steckt. Bislang war mir nur nicht klar, dass ich so interessant bin.



 

Ein Manifest gegen die Dummheit - "Tyll" von Daniel Kehlmann

Meine Radtouren erweisen sich seit einiger Zeit als Literaturtouren. Am gestrigen Nationalfeiertag in Österreich fuhr ich mit einem Schweizer Diplomaten auf dem Donauradweg und es entwickelte sich ein Gespräch über Religion, Glauben, Politik, Lebensstandards in den verschiedensten europäischen Ländern und der Oberflächlichkeit der heutigen Zeit mit seinen Auswirkungen auf die junge Generation. Er empfahl mir Daniel Kehlmann, ein interessanter deutscher Autor. Guten Empfehlungen gehe ich immer nach und so entschied ich mich, eines seiner Bücher, Tyll, zu kaufen. Ein Manifest gegen die Dummheit. Da ich als 12-Jährige den Simplicius Simplicissimus liebte, wird dieses Werk mit seinen Botschaften mich sicher begeistern und meine Ansprüche an Literatur befriedigen. Der Dreißigjährige Krieg ist schließlich auch eine Facette meines neuen Romans.


Nationalstolz in den Augen eines deutschen Denkers - Arthur Schopenhauer


Freitag, 19. Oktober 2018

Ich bin dann mal offline!

Die Buchmesse ist vorbei. Die reale Welt hat mich wieder. Mein neuer Roman nimmt mich stark in Anspruch und fesselt mich unglaublich, so dass ich online weniger präsent sein werde. Auch bin ich noch einige Rezensionen schuldig, die man dann hier lesen darf.

Manchmal lese ich Artikel oder schreibe einen Gedankensplitter auf, von dem ich der Meinung bin: »Das könnte Andere auch interessieren.« Immer dann wird es hier einen Artikel geben.

Also einfach ab und zu einmal vorbeischauen. Ich bin nur offline und nicht aus der Welt. 


Sonntag, 14. Oktober 2018

"Das Versprechen der Hugenottin"

"Das Versprechen der Hugenottin" - Recherche- und Zeitreise nach Frankreich


Ich wollte an diesem Tag das Hugenottenmuseum in Mialet/Frankreich besuchen. Schon als ich mich näherte, hörte ich Gesang. Ich stieg aus meinem Auto und ging zu dem Platz vor dem Museum, denn von dort kam der Gesang. Dann traute ich meinen Augen nicht. Auf dem Platz waren viele Menschen versammelt. Drei verschiedene Chöre und eine Kanzel vervollständigten die Versammlung. Der Platz war in Stufen angelegt und mit Kastanienbäume bepflanzt. Ich war an einem seit Jahrhunderten altehrwürdigen Platz mitten in den Gottesdienst von Hugenotten geraten.
 
Ich war ergriffen und bekam Gänsehaut. Es ist ein ganz besonderes Erlebnis, zwei Stunden lang zwischen Himmel und Erde einem Gottesdienst zu lauschen. Alles war schlicht und einfach. Es gab keinen Pomp oder Prunk, dafür sehr viel Inhalt und man nahm mich, wie auch schon an den vorangegangenen Tagen an anderen Orten der Hugenotten ganz selbstverständlich in ihre Mitte auf. Ich traf wieder einmal auf sehr ehrliche und offene Menschen und war nur glücklich.

Ein paar Stunden später betrat ich das Museum. Ich war die erste Besucherin, die aus Österreich kam. Der Gang durch das Museum machte mich zum einen betroffen und traurig und zum Anderen glücklich. Näheres wird man dann in meinem neuen Roman lesen können. Doch dann ist etwas passiert, was ich mir nicht im Traum hätte vorstellen können. Ich stand vor einer Wand mit Namen von Hugenotten. Da sie in keinem Personenstandsregister mehr aufgenommen wurden, aufgrund ihrer Religion, ist es sehr schwer Dokumente oder Daten zu finden, die eine Ahnenforschung möglich machen. 

Doch ich sah mit großen Augen auf die Namen und Geburtsdaten zwei meiner Vorfahren. Der Eine wurde zweimal zu einer Galeerenstrafe verurteilt, da er nach der ersten Verbüßung seiner Strafe rückfällig geworden war und anschließend wurde er verbrannt. Der Andere, ein Mehrfach-Ur-Großvater mütterlicherseits war 11 Jahre auf einer Galeere und floh anschließend nach Zürich in die Schweiz. Ihm verdanke ich dann auch mein Leben. 


Kaum jemand kennt die Geschichte der Hugenotten und deren Werte- und Moralvorstellungen. Also werde ich mir jetzt alle Mühe geben, sie in einem Roman weiterzugeben, denn ihre Werte sind auch meine Werte und mit 57 Jahren kann ich nun endlich sagen: „Ich bin angekommen und glücklich darüber. Alles wonach ich immer gesucht habe ist plötzlich da. Mein Weg hat sich gelohnt.“

https://www.youtube.com/watch?v=7fS4yfeGM24