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Dienstag, 23. Januar 2018

Obdachlos und nun?

Sehr ehrlich und sehr authentisch. Gut, wenn jemand den Mut hat, die Dinge beim Namen zu nennen. Dieses Buch zeigt aber auch die Lücken im System. Machtbesessene Behördenmitarbeiter und gefühlslose Jugendamtsmitarbeiter, die es leider auch heute noch gibt. Niemand interessiert sich wirklich für den Menschen, für das Kind. Niemand übernimmt die Verantwortung, auch Jahrzehnte später nicht. Ein Schweigegeld bestenfalls. Doch es gibt auch die Anderen, die die versuchen die Not ein wenig zu lindern, ungefragt und einfach so. Gelebte Menschlichkeit eben. Die Kindheit prägt, aber es ist selten die Kindheit allein. Es hängt davon ab, auf wen wir während unseres Lebens treffen und ob wir bereit sind, uns den Schatten der Vergangenheit zu stellen. Mutig ist der, der es tut. Es ist ein schmerzhafter Prozeß. Dabei hat jeder Mensch seinen eigenen Weg. Es gibt kein richtig oder falsch. Durch Zufall auf dieses Buch gestoßen bin ich froh, dass ich hingesehen und es gelesen habe. Für den Autor ist es ein Schritt auf seinem Weg und ich wünsche ihm, dass noch viele hin- und nicht wegsehen.



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