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Samstag, 16. April 2016

"Der Feenbaum" - Rezensionen - ein Buch mit sehr viel Liebe und persönlichen Erfahrungen, die hilfreich sein können für Kinder mit Albträumen

1.Rezension

Bewertung des Cover:

Ein Baum in der Nacht steht allein auf einer Wiese. Eine Fee fliegt vor dem Baum und der Mond mit Sternen ist im Hintergrund zu erkennen.

Bewertung des Buches:

Die eher laienhafte Aufmachung des Buches sollte den Leser nicht abschrecken. Wahrscheinlich eigenfinanziertes Buch der Autorin.

Sehr liebevoll beschreibt eine Oma das Zu-Bett-gehen mit der Enkelin.

Als zweifache Mutter kenne auch ich die abendverlängernden Maßnahmen der Kinder um ja nicht einschlafen zu „müssen“. Egal wie müde selbige sind.

Da hat die Oma in der Gute-Nacht-Geschichte schöne Ideen um Leonie zur Nachtruhe zu bewegen. Mit Liebe.

Auch böse Hexen kann die Oma toll vertreiben. Ein „Albtraum-Abwehr-Spray“ und eine „gute Träume-Creme“ kamen auch noch zum Einsatz.

In 30 Seiten liest sich die Gute-Nacht-Geschichte und bietet am Ende die Möglichkeit, selbst Träume der Kinder festzuhalten.

Allerdings erwartete ich unter dem Leserundentitel „Warum haben Kinder Albträume und was kann man tun“ etwas mehr psychologischen Hintergrund zu kindlichen Albträumen.

Fazit:
Als kurze Anekdote ganz nett geschrieben. Leider hatte ich andere Erwartungen an das Büchlein.


2.Rezension

Aus beruflicher Sicht ist es für mich immer wieder interessant, neue Kinderbücher kennenzulernen, die Themen behandeln, die Kinder oft psychisch und physisch belasten. Ich arbeite sehr gerne mit solchen Büchern, um zu sehen, welche Methoden für Kinder hilfreich sind, welche Geschichten sie faszinieren und sie als unterstützende Maßnahme in ihren Alltag einbauen können.

Die Gute-Nacht-Geschichte "Der Feenbaum" von Birgit Wichmann hat mich sehr beeindruckt, denn sie beschäftigt sich auf kreative Art und Weise mit einem sehr wichtigen Thema, das viele Kinder beschäftigt: Albträume.

Man erkennt, dass in diesem Buch sehr viel Liebe und persönliche Erfahrungen stecken. Es ist sehr liebevoll geschrieben und eine hilfreiche Methode, die Eltern kreativ und spielerisch umsetzen können. Eine gute Idee ist die "Gute-Träume-Creme" und der "Albtraum-Abwehr-Spray", aber auch die Vertreibung der bösen Hexe gefällt mir sehr gut. In dieser Geschichte ist auch die besondere Beziehung zwischen einer Großmutter und ihrem Enkelkind sehr deutlich spürbar.

Besonders hervorragend finde ich das Traumtagebuch am Ende der Geschichte. Die Eltern können gemeinsam mit dem Kind besondere Träume, die vielleicht immer wieder Thema sind oder das Kind sehr belasten, notieren. Dem Kind kann die Angst vor schlechten Träumen genommen werden und sie können erkennen, dass manche Träume auch wertvolle Botschaften haben. Den Eltern wird die Möglichkeit geboten, die Träume ihrer Kinder zu reflektieren und Albträume in etwas Positives umzuwandeln.

Meiner Meinung nach kann diese Gute-Nacht-Geschichte sehr hilfreich bei Albträumen sein. Es macht den Kindern sicher auch viel Spaß, denn man kann dabei kreativ sein und bestimmte Inhalte in die Realität umsetzen. Das vertreibt sicher nicht nur die Albträume, sondern verleiht auch dem Kind einen guten, ruhigen Schlaf ;-)



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